by Dan | August 3, 2009 1:27 pm
Der August bietet uns–hoffentlich–einige laue, klare Sommernächte und die Möglichkeit, einige Sternschnuppen am Himmel zu entdecken.
Im folgenden möchte ich einige oft gestellte Fragen beantworten.
Die beste Beobachtungszeit? Rund um Mitternacht-von 22 Uhr bis 4 Uhr früh.
An einem möglichst dunklen Ort, der freie Sicht auf einen möglichst großen Teil des Himmels bietet. Am besten einfach nach oben blicken. Ferngläser oder Teleskope sind nicht hilfreich, es sei denn, man möchte zwischendurch den Anblick anderer Objekte genießen.
Jeder Sternschnuppenstrom scheint von einem bestimmten Punkt am Himmel auszugehen, das heißt, wenn man die Bahnen der Sternschnuppen nach hinten verlängert, so kreuzen sich diese (annähernd) in einem Punkt. Dieser Punkt wird auch als Radiant bezeichnet.
Das Bild (zum Vergrößern anklicken) zeigt, dass der Radiant der Perseïden im Sternbild Perseus liegt.
Nein. Die Leuchterscheinungen, die wir als Sternschnuppen bezeichnen, werden von kleinen Steinchen (Durchmesser 1 mm bis 1 cm) verursacht, die in die Erdatmosphäre eindringen. Die meisten Sternschnuppenströme lassen sich auf Kometen zurückführen; diese verlieren regelmäßig Material. Wenn die Erde in die Nähe der Bahn eines Kometen gelangt, gelangt ein Teil davon in die Erdatmosphäre. Per Definition geschieht das natürlich jedes Jahr zur selben Zeit. Der Radiant liegt dann jener Richtung, in der sich die Erde bewegt.
Einige Links zu den Themen Astronomie und Wetter sowie Hinweise auf Bücher zum Thema findest du hier[1].
Viel Spaß beim Beobachten!
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