by Dan | April 2, 2010 8:55 pm
Über das vom Wissenschaftsministerium unter Johannes Hahn begonnene e-Voting-Projekt bei den Hochschülerschaftswahlen habe ich hier in diesem Blog schon kritisch berichtet (e-Voting und die ÖH-Wahlen[1], e-Voting, die zweite[2], ÖH-Wahlen: Zum Start[3], Besser wählen mit Bürgerkarte[4], ÖH-Wahlen: Wie geht’s weiter?[5]).
Umso mehr freut es mich, dass Hahns Nachfolgerin Beatrix Karl sich dazu entschlossen hat, das e-Voting-Projekt nicht mehr weiterzuführen. In einem Interview, das sie dem Standard[6] Anfang April gegeben hat, kommt zwar klar hervor, dass sie die demokratischen Defizite in der Umsetzung des e-Voting-Systems nicht kapiert hat (“Es gibt keine Sicherheitsbedenken.“, “…vom System her hat es ja funktioniert.“), aber man kann sich ja mal über das Ergebnis freuen.
Wer möchte, kann den ÖVP-freundlichen Evaluationsbericht[7], von dem die Rede ist, von der Seite des e-Voting-Kompetenzzentrums herunterladen, dessen ehemaliger Leiter (laut Hahn ein unabhängiger Experte) jetzt für die ÖVP-nahe Aktionsgemeinschaft arbeitet (Bericht dazu[8]).
Source URL: http://imrich.net/2010/04/e-voting-ein-frohlicher-nachruf/
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