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	<title>imrich.net &#187; Kronen Zeitung</title>
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		<title>Zum Frühlingsbeginn</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Mar 2010 14:46:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der heutige Frühlingsbeginn hat offenbar die APA (Austria Presse Agentur) und die RedakteurInnen aller großen österreichischen Onlinemedien auf dem falschen Fuß erwischt: Der Standard schreibt Astronomisch leitete den Lenz die &#8220;Tag und Nacht&#8221;-Gleiche ein. Sie tritt auf der Nordhalbkugel heuer um exakt 18.32 Uhr ein. Die Sonne erreicht dabei ihre mittlere Bahn. Tag und Nacht sind &#8211; wie der Name schon sagt &#8211; gleich lang. Man kann sich nun zu Recht die Frage stellen, wie denn die Astronomie feststellen kann, dass die Tagundnachtgleiche exakt um 18.32 Uhr eintritt. Das geht natürlich gar nicht. Die Sonne bewegt sich um 18.32 Uhr (mitteleuropäischer Zeit, wohlgemerkt) durch den Frühlingspunkt, in dem sich die Sonnenbahn (Ekliptik) und der Himmelsäquator kreuzen. Diesen Zeitpunkt bezeichnet man auch als Frühlingsäquinoktium. Vereinfacht gesagt wechselt die Sonne also von der Südhalbkugel der Erde auf die Nordhalbkugel. Die Tage und Nächte sind dabei nur ungefähr gleich lang, weil die tatsächliche Länge des Tages durch ein paar andere Einflussgrößen mitbestimmt wird und sich die Sonne weiterbewegt. So weit, so gut. Das war noch halbwegs richtig. Der Standard schreibt weiter Tage werden länger Alle, denen das Sonnenlicht in den Wintermonaten gefehlt hat, können jetzt aufatmen: Ab heute werden die Tage immer heller sowie länger und die Nächte kürzer. Das ist vollkommener Schwachsinn! Schon seit der Wintersonnenwende am 21. Dezember werden die Tage länger und die Nächte kürzer. Der Höhepunkt wird am 21. Juni erreicht, wenn die Sonne in ihrer höchsten Bahn steht und erst nach 16 Stunden und fünf Minuten untergeht. Ab dieser Sommersonnenwende kehrt sich der Trend wieder um und die Tage werden kürzer. (APA) Der Kurier verzapft den selben Blödsinn wie der Online-Standard: Eine Freude für Frühaufsteher und Liebhaber heller Abende: Ab dem 20. März werden die Sonnenstunden mehr, die Tage immer länger und die Nächte kürzer. Abgesehen davon: Für die Zahl der Sonnenstunden (i.e., Stunden, in denen die Sonne an einem bestimmten Ort tatsächlich zu sehen ist),  ist immer noch das Wetter verantwortlich! Die Kleine Zeitung legt exakt denselben Frühlings-Fehlstart hin: Tage werden länger Alle, denen das Sonnenlicht in den Wintermonaten gefehlt hat, können jetzt aufatmen: Ab Samstag werden die Tage immer heller sowie länger und die Nächte kürzer. Dass man in der Kronen Zeitung genau denselben Schmarrn findet wundert mich nicht: Alle, denen das Sonnenlicht in den Wintermonaten gefehlt hat, können jetzt aufatmen: Ab heute werden die Tage immer länger und die Nächte kürzer. Die Presse begeht genau denselben Fehler, Eine Freude für Frühaufsteher und Liebhaber heller Abende: Ab dem 20. März werden die Sonnenstunden mehr, die Tage immer länger und die Nächte kürzer. und erwähnt-wie einige andere Medien auch-die astronomische Definition von Sonnenaufgang und Sonnenuntergang, die aber mit der Tag- und Nachtgleiche nichts zu tun haben. Ganz allgemein geht die Sonne an diesem Tag laut dem Astronomischen Büro um exakt 5.58 Uhr auf und um 18.07 unter. Gemessen werden der erste und der letzte Sonnenstrahl &#8211; sprich das Erscheinen und Verschwinden des obersten Sonnenrandes am mathematischen Horizont. (Wenn man den Tag so definiert ist er zum Zeitpunkt des Äquinoktiums bereits zirka drei bis vier Minuten länger als die Nacht, weil für das Äquinoktium der Mittelpunkt der Sonnenscheibe ausschlaggebend ist, hier aber die Ränder der Sonnenscheibe verwendet werden.) Einzig und alleine die Wiener Zeitung hat eine richtige, sinnvolle Beschreibung des Frühlingsbeginns in einem auch sonst lesenswerten Artikel: Astronomisch beginnt er auf der Nordhalbkugel der Erde mit dem Zeitpunkt der Tag-und-Nacht-Gleiche im März, der fast identisch mit jenem ist, zu dem die Sonne den Himmelsäquator von Süden nach Norden überschreitet. Heute, Samstag, um 18.32 Uhr Mitteleuropäischer Zeit erreicht sie den Frühlingspunkt (auch Widderpunkt). Der Frühling endet am Tag mit der kürzesten Nacht, wenn die Sonne über dem nördlichen Wendekreis im Zenit steht, heuer folglich am 21. Juni um 13.28 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit. Fazit Von sechs österreichischen Zeitungen mit Online-Ableger schaffte es genau eine einzige, einen faktisch richtigen Bericht über ein astronomisches Ereignis zu publizieren, das verlässlich jedes Jahr eintritt. Die anderen fünf haben alle offenbar einen Bericht der APA übernommen und leicht umgeschrieben, ohne auf den offensichtlichen Fehler aufmerksam zu werden. Zu guter Letzt eine Warnung der Redaktion der Tageszeitung &#8220;Österreich&#8221;: &#8220;Morgen explodiert der Frühling.&#8221; Update (18:21): Der Standard hat mittlerweile die Formulierung geändert. print]]></description>
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		<title>Einige Gedanken zur aktuellen Situation an den Universitäten</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 01:51:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In den letzten Wochen wurde ich (als ehemaliger Studierendenvertreter) öfters nach meiner Meinung zu den aktuellen Besetzungen und Demonstrationen an den Universitäten in Österreich und im gesamten deutschen Sprachraum gefragt. Hier sind einige Gedanken zu den verschiedenen Aspekten der Proteste-in loser Folge: Aus einer rein taktischen Sicht ist es sinnvoll, das Audimax zu besetzen. Über diese Aktion und über die große Demo wurde in allen nationalen und in vielen internationalen Medien berichtet (z.B. schon recht früh in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung). In den vergangenen Jahren hat es kaum eine Demo geschafft, so viel mediale Aufmerksamkeit zu generieren. Wenn mir jemand zu Beginn gesagt hätte, wie viele verschiedene Unis sich an #unibrennt beteiligen würden und wie lange die Sache andauern würde, hätte ich das für ausgeprochen utopisch gehalten. Es war besonders in den ersten Tagen und Wochen ausgesprochen sinnvoll, einen Livestream zu betreiben. Dadurch können sich Personen, die einen besetzten Hörsaal nicht betreten würden, ein Bild von der Situation und der politischen Stimmung machen. JournalistInnen und MitdemonstrantInnen können die Ereignisse mitverfolgen, ohne dort sein zu müssen. Über die Schäden wurde von der Presse falsch berichtet. Die Uni Wien ging ursprünglich von einem Schaden zwischen 50.000 bis 100.000 Euro aus. Diese Summe enthielt auch Kosten für Bewachung und anderes. In der Berichterstattung klang es so, als ob Sachschäden in dieser Höhe entstanden sind, das ist nicht richtig. Die Uni-Verwaltung dachte wohl an finanziellen Schaden. Ein demokratischer Staat muss dazu bereit sein, die Kosten, die den Universitäten und der Polizei durch die Proteste entstehen, zu tragen, sofern die Proteste friedlich verlaufen. Es wäre ausgesprochen bedenklich, eine Demonstration zu untersagen, weil der Polizei dadurch Kosten entstünden. Es ist mir unklar, wie es die Studierenden in Deutschland tolerieren können, dass besetzte Hörsäle auf Anweisung der Universitätsleitungen von der Polizei geräumt werden. Die Unis müssen ein Ort bleiben, an dem die freie Meinungsäußerung geschätzt und geachtet wird. Die Lage der Studierenden ist in den vielen verschiedenen Studienrichtungen der Universität Wien extrem unterschiedlich. Manche von den BesetzerInnen kritisierten Dinge betreffen viele Studierende der Uni Wien nur in geringem Maße oder gar nicht. Demnach ist es auch kein Wunder, dass die Bereitschaft der Studierenden, an den Demonstrationen teilzunehmen, von Studienrichtung zu Studienrichtung unterschiedlich ist. Basisdemokratie ist ein Hund. Für die BesetzerInnen hat sich das Prinzip Basisdemokratie&#8211;alle Entscheidungen werden im Plenum getroffen&#8211;vorerst bewährt. Gespräche mit Vertretern der Politik werden schwierig&#8211;und zwar für beide Seiten. Johannes Hahn und Werner Faymann wollen sich natürlich nicht in einen besetzten Hörsaal begeben, weil sie dort nur verlieren können. Das bleibt eine Sache für OppositionspolitikerInnen. Für ein Treffen mit Vertretern der Bundesregierung müssen die BesetzerInnen also VertreterInnen nominieren, diese mit einem großen Maß an Entscheidungsspielraum auszustatten und hoffen, dass das Verhandlungsergebnis danach auch vom Plenum akzeptiert wird. Wenn das nicht möglich ist, werden auch die Verhandlungen scheitern. Die ÖH ist eigentlich nicht umsonst da. Es ist eigentlich eine ihrer Aufgaben, als Vermittlerin zwischen der Politik oder der Universitätsverwaltung und den Studierenden aufzutreten. Daher haben sowohl das Rektorat als auch Johannes Hahn den Kontakt zu den Studierenden über die ÖH gesucht-diesmal eben mehr oder weniger vergeblich. Die ÖH versucht, sich mehr in die Sache einzubringen, das kann aber nicht davon ablenken, dass die ÖH im Vorfeld ziemlich versagt hat. Die Medien. Es hat mich überrascht, dass die Medienberichterstattung überwiegend positiv ausfällt. Natürlich gibt es den einen oder anderen negativen Ausreißer, wie etwa den Leitartikel des Profil vor ca. zwei Wochen oder einige manipulative Bilder in der Kronen Zeitung. Social Media ist angekommen. #unibrennt profitierte enorm von einer schnellen, niederschwelligen, breiten Kommunikation über facebook und Twitter. Die Videoplattfrom UStream hat sich auch bewährt. Blogs und Onlinemedien (vor allem derstandard.at) haben besser und schneller berichtet als es die klassischen Zeitungen konnten. print]]></description>
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		<title>Kronen Zeitung-Tag für Tag ein Boulevardstück</title>
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		<pubDate>Wed, 27 May 2009 14:00:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine Dokumentation des deutsch-französischen Senders ARTE über die größte Tageszeitung Österreichs. Seit der Veröffentlichung 2002 wird Arte nicht mehr im Fernsehprogramm der Krone gelistet. Update 17.7.2010: Leider sind die Videos (die im Übrigen nicht von mir hochgeladen wurden) von YouTube aufgrund eines Urheberrechtsanspruchs entfernt worden. Auf der Suche nach einer DVD bin ich leider nicht fündig geworden, es gibt aber die Möglichkeit, das Transkript zu lesen oder eine VHS-Kassette bei Hoanzl zu bestellen&#8211;da sieht man wieder mal, wie sinnlos Copyright sein kann. print]]></description>
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