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Tag-Archiv: Medien
1 Monat nach dem Tsunami in Japan
Heute vor einem Monat hat vor der Küste Japan jenes Erdbeben stattgefunden, das zu dem AKW-Unfall in Fukushima geführt hat. Vor ein paar Tagen ist im Internet eine Kopie einer Powerpoint-Präsentation über Fukushima aufgetaucht. Die Folien tragen das Logo des französischen Atomkonzerns AREVA und sind mit 1.4.2011 datiert. In der Präsentation wird recht anschaulich beschrieben, was nach der Katastrophe passiert ist beziehungsweise passiert sein könnte. Insbesondere ist darin recht gut dargestellt, wann die Japaner von wo wohin Druck abgelassen haben und was dabei geschehen ist. Diese Informationen sind in den Medien oft falsch oder ungenau präsentiert worden. (SCRAM bedeutet übrigens Reaktorschnellabschaltung.) Für mich besteht kaum ein Grund, an der Authentizität der Folien zu zweifeln, allerdings muss man im Hinterkopf behalten, dass die Folien wahrscheinlich als Unterstützung zu einem Vortrag gedient haben und der Vortragende sicherlich das eine oder andere angemerkt hat. Die ARD (WDR) war weniger zimperlich–sie hat “auf Teufel komm raus” in die letzten Folien der Präsentation hineininterpretiert. Dabei ist der folgende Beitrag entstanden, den ich zwar nicht für ein Glanzbeispiel des TV-Journalismus, aber dennoch für sehenswert halte: (“Monitor”, 7.4.2011) Quellen: Das PDF stammt von Anti-Atom-Piraten.de druckerfreundliche Ansicht
#wikileaks
In aller Kürze möchte ich darauf hinweisen, dass es für uns Europäer recht einfach ist, an Wikileaks zu spenden: Die deutsche Wau Holland Stiftung (Wikipedia-Eintrag; aus dem Umfeld des Chaos Computer Club) nimmt Spenden für Wikileaks entgegen, die laut diesem Artikel aus dem Juli 2010 sorgfältig verwaltet werden: druckerfreundliche Ansicht
Die Tweets über den Club 2 zum Mitlesen
Es ist immer wieder witzig, am späten Mittwochabend auf ORF 2 den Club 2 zu sehen und gleichzeitig auf Twitter die Meinungen einiger Zuseher zu verfolgen. Der Club 2 dieser Woche (am 5.5.2010) war da keine Ausnahme, das Thema “Macht uns das Internet dumm?” sorgte für viele Tweets. Da die Sendung aufgezeichnet war, konnten auch Gastgeberin Corinna Milborn und Mitdiskutant Luca Hammer gemeinsam mit einem Teil der Club 2-Redaktion mittwittern. Für all jene, die die Sendung nicht im Fernsehen und auf Twitter mitverfolgen konnten habe ich eine Möglichkeit gefunden, die Tweets zum Thema nachzulesen: den Club 2 mit Twitter-Untertiteln! druckerfreundliche Ansicht
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Zum Frühlingsbeginn
Der heutige Frühlingsbeginn hat offenbar die APA (Austria Presse Agentur) und die RedakteurInnen aller großen österreichischen Onlinemedien auf dem falschen Fuß erwischt: Der Standard schreibt Astronomisch leitete den Lenz die “Tag und Nacht”-Gleiche ein. Sie tritt auf der Nordhalbkugel heuer um exakt 18.32 Uhr ein. Die Sonne erreicht dabei ihre mittlere Bahn. Tag und Nacht sind – wie der Name schon sagt – gleich lang. Man kann sich nun zu Recht die Frage stellen, wie denn die Astronomie feststellen kann, dass die Tagundnachtgleiche exakt um 18.32 Uhr eintritt. Das geht natürlich gar nicht. Die Sonne bewegt sich um 18.32 Uhr (mitteleuropäischer Zeit, wohlgemerkt) durch den Frühlingspunkt, in dem sich die Sonnenbahn (Ekliptik) und der Himmelsäquator kreuzen. Diesen Zeitpunkt bezeichnet man auch als Frühlingsäquinoktium. Vereinfacht gesagt wechselt die Sonne also von der Südhalbkugel der Erde auf die Nordhalbkugel. Die Tage und Nächte sind dabei nur ungefähr gleich lang, weil die tatsächliche Länge des Tages durch ein paar andere Einflussgrößen mitbestimmt wird und sich die Sonne weiterbewegt. So weit, so gut. Das war noch halbwegs richtig. Der Standard schreibt weiter Tage werden länger Alle, denen das Sonnenlicht in den Wintermonaten gefehlt hat, können jetzt aufatmen: Ab heute werden die Tage immer heller sowie länger und die Nächte kürzer. Das ist vollkommener Schwachsinn! Schon seit der Wintersonnenwende am 21. Dezember werden die Tage länger und die Nächte kürzer. druckerfreundliche Ansicht
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Im Kreis gegangen?