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	<title>imrich.net &#187; Software</title>
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		<title>Zu Besuch bei Nokia</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 11:01:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor einigen Wochen hat Nokia ein paar österreichische Blogger und mich eingeladen, sich im Nokia-Büro die ersten Windows Phone 7-Geräte des finnischen Herstellers anzusehen. Das sind das Nokia Lumia 800, dem man seine Ähnlichkeit mit dem N9 ansieht das Nokia Lumia 710, der kleinere Bruder Die beiden Geräte sind in Deutschland, England und ein paar weiteren Staaten schon seit ein paar Wochen auf dem Markt, nach Österreich kommen sie aber nicht mehr rechtzeitig fürs Weihnachtsgeschäft. Daher bekommt ihr diese Besprechung erst jetzt zu sehen. Für Nokia ist das ein gewagter Neuanfang. Der Hersteller, der schon seit der Mitte der Neunziger in jenem Marktsegment aktiv ist, das wir heute &#8220;Smartphones&#8221; nennen, hat in den vergangenen Jahren Marktanteile an das iPhone und Android-Geräte verloren. Im September/Oktober 2011 hat Nokia dann das N9 herausgebracht, ein Smartphone, das hard- und softwareseitig sehr vieles richtig macht, aber von Reviewern auch mal als &#8220;no-future-Smartphone&#8221;bezeichnet wurde. Durch den geplanten Umstieg auf Windows Phone 7 war es klar, dass das MeeGo-Betriebssystem des N9 eine Mindesthaltbarkeitsfrist von wenigen Wochen hat (auch wenn Nokia noch für einige Zeit Updates zur Verfügung stellen wird). Windows Phone 7 ist zwar schon seit gut einem Jahr auf dem Markt, flog aber bisher ziemlich tief unter dem Radar der Konsumenten. Wie Nokia ist auch Microsoft nicht neu auf dem Markt, hat aber doch etwas Neues geschaffen. Bei Windows Phone 7.5, Mango, das auf den beiden Geräten läuft, hat Microsoft gute Arbeit geleistet: Das eigenwillige, aber durchaus schöne und praktische User Interface wird dank der Vorgaben an die Entwickler auch in den Apps verwendet, im Gegensatz zu Android, wo jeder Entwickler sein eigenes Süppchen kocht. Der Homescreen zeigt die wichtigsten und neuesten Dinge übersichtlich an. Um zu einer Liste aller installierten Apps zu kommen, wischt man einfach einmal nach links. Natürlich gibt es auch eine Art Lock-Screen, auf dem man Datum, Uhrzeit und eventuell die aktuellen Termine und Aufgaben und Benachrichtigungen sieht. Freunde von Facebook, Twitter oder LinkedIn werden sich darüber freuen, dass deren Messaging-Funktionen direkt ins System integriert und außerdem recht gut durchdacht sind. Beispielsweise sieht das Gerät vor dem Senden einer Nachricht nach, ob der Empfänger gerade auf Facebook online ist und bietet die Wahl, die Nachricht per Facebook oder als SMS zu verschicken. Beim Foto-Sharing hat man sogar die Möglichkeit, direkt auf dem Smartphone vor dem Hochladen Gesichter zu taggen. Man ist übrigens auch nett zu iTunes&#8211;es ist kein Problem, iTunes als Quelle für die zu synchronisierenden Musiktitel zu verwenden. Als Webbrowser wird eine Mobilvariante des Internet Explorer verwendet, die alles in allem gut funktioniert. Sowohl Nokia und Microsoft sind ich dessen bewusst, dass die Apps wichtig, wenn nicht sogar ausschlaggebend dafür sind, dass das Gerät gekauft wird. Eine dieser sehr wichtigen Apps &#8212; und definitiv ein Argument für den Kauf &#8212; ist Nokia Maps. Nokia bietet hier eine richtig gute Navigationslösung an. Alle, die im Urlaub aufs Datenroaming verzichten, werden sich darüber freuen, dass man ganz unkompliziert die Karten ganzer Länder direkt mit dem Gerät herunterladen kann. Mittlerweile gibt es einige zehntausend Apps und man ist sichtlich bemüht, gegenüber iOS und Android aufzuholen. Mit der Zeit wurde allerdings klar, dass Microsoft leider nicht alle Features, die Nokia gerne gehabt hätte, im Betriebssystem umgesetzt hat. Das führt mitunter dazu, dass Dinge, die man schon seit Jahren mit Nokia-Handys machen kann, nicht mehr funktionieren. Im Gegensatz zum N9 verfügt das Lumia 800 über keine Frontkamera &#8212; Videotelefonie fällt also weg. Auch auf die Funktechnologie NFC (die man z.B. auch gut zum Verschicken von Bildern verwenden kann) muss man beim Lumia 800 verzichten. Foto-Sharing via Bluetooth ist dem Sparstift genauso zum Opfer gefallen wie ein TV-Ausgang &#8212; schade bei einem Multimedia-Handy mit einer guten Kamera. Da das Lumia 800 über ein energiesparendes OLED-Display verfügt, wäre es möglich, im Standby ständig eine Uhr anzuzeigen&#8211;Fehlanzeige. Auch ein paar bei Nokia übliche kleinere Features sind diesmal nicht dabei: Wer daran gewohnt ist, sein Handy in der Nacht auszuschalten, könnte ein böses Erwachen haben &#8211; die Weckfunktion arbeitet bei ausgeschaltetem Gerät nicht mehr. Die üblichen Profile (für Klingeltöne etc.) gibt es auch nicht mehr, wobei ich mir sicher bin, dass viele UserInnen sie nicht vermissen werden. Sehr wohl vermissen wird man die Möglichkeit, Internet-Tethering per Bluetooth zu machen. Im Hands-on hat es sich außerdem als erstaunlich kompliziert erwiesen, mit einer Telefonnummer eines unbekannten Anrufers aus der Anrufliste einen neuen Kontakt im Telefonbuch zu erstellen. Allerdings sind dies zwei softwareseitige Dinge, die in einem der nächsten Updates behoben werden könnten. Zur Hardware gibt es ein paar kurze Sätze zu sagen, wobei ich hier nicht auf die Akkulaufzeit eingehen möchte, weil das eine sehr softwareabhängige Größe ist, die sich außerdem im Rahmen eines Hands-On nicht messen lässt. Die genauen technischen Spezifikationen findet man selbstverständlich auf der Nokia-Website, daher werde ich sie hier nicht breittreten. Das Lumia 800 hat das sehr gute Design des N9 geerbt: schöner Screen, angenehme Formgebung und so weiter. Die Tasten unter dem Bildschirm sind fix, der Schirm ist also etwas kleiner als beim N9. Die Kamera schießt dank des Carl Zeiss-Objektivs sehr schöne Bilder mit einer Auflösung von 8 Megapixel, die erfreulicherweise ein angenehmes Maß an Tiefenunschärfe aufweisen. Das Gerät kommt in mehreren Farben, der Akku ist fix verbaut. Das Lumia 710 liegt mit seiner runden Formgebung gut in der Hand. Die Tasten unter dem Display sind echte physische Tasten. Sowohl die bunten rückseitigen Covers als auch der Akku lassen sich einfach austauschen. Die Kamera hat eine Auflösung von 5 Megapixel. Im Gegensatz zum großen Bruder verfügt das Lumia 710 über kein OLED-Display. Als Fazit bleibt zu sagen, dass es sich beim Lumia 800 um ein solides Gerät mit vielen Stärken und ein paar Schwächen handelt. print]]></description>
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		<title>Vuvuzelas filtern mit GarageBand (update)</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 03:52:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[(Click here if you&#8217;d like to read the English version.) Für all jene, an denen die Fußball-WM bisher vorüber gegangen ist: Vuvuzelas sind einfache Blasinstrumente, die in den südafrikanischen Fußballstadien von Fans verwendet werden, um Krach zu machen. Mit bis zu 120 dB(A) in einem Meter Entfernung sind die Vuvuzelas dabei lauter als ein Presslufthammer. In den TV-Übertragungen hört man die Vuvuzelas als ständiges Hintergrundgeräusch, das dem Ton eines Bienenschwarms ähnelt und so manchen Zuseher stört (mich nicht unbedingt&#8230;). Eine Möglichkeit, die Vuvuzelas herauszufiltern, wird in diesem Blogpost beschrieben. Der Autor verwendet Logic Express, ein Profi-Softwarepaket für den Mac. Man kann die Vuvuzelas allerdings auch mit GarageBand herausfiltern. Wer in den letzten Jahren einen Mac gekauft hat, hat wahrscheinlich eine Version von iLife mit GarageBand erhalten. Meinen selbstgestrickten Vuvuzela-Filter für GarageBand könnt ihr hier herunterladen: Vuvuzela-Filter. Die Funktionsweise ist dieselbe wie in dem oben erwähnten Blogpost. Dazu ein paar Hinweise: In den Einstellungen muss man die richtige Tonquelle auswählen. Am einfachsten ist es, den Line in-Anschluss des Macs mit der Kopfhörerbuchse des Fernsehgeräts zu verbinden und in den Einstellungen von GarageBand &#8220;Eingang (integriert)&#8221; als Audioquelle zu wählen. Ob es auch möglich ist, den Ton von einem USB-TV-Stick wie z.B. eyeTV direkt zu beziehen weiß ich nicht. (Update: siehe Konmmentare.) Wenn der Ton allzu verzerrt klingt, hat man die Lautstärke des TV-Geräts zu hoch eingestellt. Der Ton wird über die internen Lautsprecher oder externe Boxen ausgegeben. In den &#8220;Spurinformationen&#8221; kann man die beiden Teile des Vuvuzelafilters separat aktivieren und damit die Wirkung nachvollziehen. Leider wird nicht der gesamte Lärm herausgefiltert&#8211;es gibt offenbar noch einige Instrumente in anderen Tonlagen als a#. Update (15.6.2010): Die meisten derzeit in Blogs kursierenden Filter können die Vuvuzelas nicht vollständig herausfiltern, weil sie nicht alle Obertöne abdecken. Eine verbesserte Version meines Filters für GarageBand ist hier: Vuvuzela-Filter v2 © Daniel Imrich Viel Spaß! PS: Wenn Dir dieser Artikel gefällt, freue ich mich über einen Beitrag zur Kaffeekassa! Update (19.6.2010): Wie der Sound der Vuvuzelas im Spektrum aussieht, sieht man auf dem folgenden Bild: Hier ist eine Analyse eines Tonschnippsels aus einem TV-Bericht über Vuvuzelas, in dem zuerst eine Stimme aus dem Off spricht und dann der Stadionsound eingeblendet wird. Die Zeit läuft von links nach rechts; die Frequenz (Tonhöhe) nimmt nach oben hin zu, von 11 Hz unten bis ca. 2000 Hz oben. Je mehr grün, desto intensiver ist ein bestimmter Ton zu einem bestimmten Zeitpunkt. Die welligen Linien links sind die Stimme des Sprechers, die waagrechten Linien die Vuvuzelas, der Rest dazwischen verschiedene andere Töne. Man erkennt hier folgendes: Wenn man die Frequenzen der Vuvuzelas vollkommen wegschneiden möchte, leidet der andere Ton, insbesondere die Stimme des Moderators, darunter. Die Frequenzbereiche werden nach oben hin breiter, weil die Vuvuzelas nicht genau gestimmt sind. Wenn man einen guten Filter haben möchte, ist es notwendig, so wie in der Version 2, alle diese Linien heruaszufiltern. More to come&#8230; print]]></description>
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