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	<title>imrich.net &#187; Technik</title>
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		<title>Das Nokia Lumia 800 im Langzeittest</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Mar 2012 15:31:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dank Nokia habe ich die Gelegenheit, das Lumia 800 auf längere Zeit zu testen. Hier ist mein Testbericht, an dem ich in nächster Zeit sicher noch das eine oder andere ändern werde: Die Hardware. Kann sich sehen lassen! Das Lumia 800 bietet ein stimmiges Gesamtpaket&#8211;die einzelnen Hardwarekomponenten sind gut aufeinander abgestimmt und passen auch zur Software. Lange Zeit haben sich einige Handymodellinien weniger durch die inneren Werte und mehr durch ihr Aussehen abgegrenzt. Bevor Apple noch an das iPhone mit seinem großen Zubehörmarkt dachte, konnte man Wechselcovers in allen möglichen Farben für Nokias Geräte kaufen. Es ist angenehm zu sehen, dass die Handywelt wieder ein bisschen bunter wird. Das Polycarbonatgehäuse des Lumia 800 ist wie aus einem Guss, fühlt sich sehr hochwertig an und weist keinerlei Nahtstellen auf. Mit in der Box ist eine gut sitzende Schutzhülle mit einer leicht griffigen Oberfläche.  Eine sehr gute Idee! Die Hülle schützt das Handy vor kleineren Stößen und fühlt sich wie ein integraler Bestandteil des Geräts an. Das 3,7&#8243;-AMOLED-Display ist ausgesprochen leuchtkräftig und hat ein auffallend tiefes Schwarz. Die Auflösung ist mit 480&#215;800 Pixeln auf 3,7 Zoll Diagonale in Ordnung, allerdings erkennt man, wenn man sehr genau hinsieht, einzelne Pixel. Das Display verfügt über eine automatische Helligkeitsanpassung, die gut funktioniert, aber bei Bedarf auch deaktiviert werden kann. Da das AMOLED-Display für die Anzeige heller Pixel mehr Strom benötigt, sollte man im Hauptmenü und in den Anwendungen nach Möglichkeit einen dunklen Hintergrund einstellen. Auf der rechten Seite befinden sich zwei Tasten zur Regelung der Lautstärke, die Ein-Aus-Taste und der Auslöser für die Kamera. Ein hardwareseitiges Schmankerl ist die Tatsache, dass die Kamerataste so wie der Auslöser eines Fotoapparats funktioniert: wird sie leicht gedrückt, stellt die Kamera scharf. Die 8-Megapixel-Kamera verfügt über ein Tessar-Objektiv von Carl Zeiss und einen LED-Blitz und macht recht gute Fotos. Die inneren Werte. 16 GB Speicher, Beschleunigungssensor, Kompass und GPS dürfen nicht fehlen, NFC schon, da das in Windows Phone 7.5 Mango noch nicht unterstützt wird. Der FM-Empfänger funktioniert gut und empfängt sogar Sendernamen und zusätzliche Informationen über RDS, allerdings muss man ein Paar Kopfhörer oder ein Headset als Antenne anstecken. Die Software. Das Metro-Userinterface ist recht gut. Wer möchte, kann ein paar Aspekte des Interface in einem Online-Simulator ausprobieren. Die Idee, einen Hauptbildschirm mit großen Kacheln (Tiles) zu haben, die auch aktuelle Informationen anzeigen können, finde ich toll. Während Apples iOS mit seinen Ordnern und Icons noch an der Desktop-Metapher der 80er-Jahre hängt, probiert Microsoft mit Metro etwas Neues aus. Praktisch ist, dass man auch Dinge, die keine Apps sind, als Kacheln auf den Hauptbildschirm &#8220;pinnen&#8221; kann&#8211;zum Beispiel Office-Dokumente, Websites, Kontakte, Foursquare-Orte, Stadtpläne, Fahrplaninfos, aktuelle Wetterdaten, Teletextseiten (nicht, dass ich den noch verwende) und viele weitere App-spezifische Dinge. Zur Liste aller Apps gelangt man, indem man am Hauptbildschirm von rechts nach links wischt. Die Liste ist alphabetisch sortiert und man hat&#8211;so wie bei quasi allen Listen am Windows Phone&#8211;die Möglichkeit, schnell zu einem Buchstaben zu springen. Hier würde ich mir eine Möglichkeit wünschen, die Apps nach eigenem Gutdünken in einer Baumstruktur (oder in Ordnern) ablegen zu können. Wenn man mal&#8211;so wie viele iPhone-User&#8211;mehrere hundert Apps am Gerät hat, kann man sich unter Umständen nicht an den Namen der App, die man gerade sucht, erinnern&#8211;daher würde ich die Apps gerne thematisch ordnen. Die Basisfunktionen. Ja, man kann mit dem Gerät telefonieren. Das Gerät lässt sich leicht mit Google Mail, Windows Live, Facebook, Twitter und ein paar anderen Internetdiensten verbinden. Das hat den angenehmen Effekt, dass man die Kontakte sehr einfach am Computer verwalten kann. Nachrichten aus dem Facebook-Chat werden dabei so behandelt wie SMS und in der Konktakte-App scheinen auch die neuesten Facebook-Posts der Person auf. Mit &#8220;falschen&#8221; Namen kommt das System auch gut zurecht-man verknüpft einfach den Decknamen mit dem richtigen Kontakt. Emails und World Wide Web Der Email-Client funktioniert ohne gröbere Probleme. Zum Surfen gibt&#8217;s den Internet Explorer. Ich habe den mobilen IE bei einem Test der Browserkompatibilität gegen seinen größeren Bruder am Desktop-PC antreten lassen und war erstaunt darüber, dass die beiden exakt die gleiche Punktezahl erreichten. Im Großen und Ganzen funktioniert der IE auf dem Gerät gut. Auf Seiten mit vielen großen Bildern (z.B. boston.coms The Big Picture) bekommt er aber Probleme. Nokia Navigation Nokia liefert mit dem Gerät seine eigene Navigationssoftware aus, die nicht ganz den Funktionsumfang von aktuellen Navigationsgeräten hat, aber gut funktioniert. Bei den Tests in Wien geleitete mich die App sprachgesteuert sicher und auf guten Routen zum Ziel. Falls man sich dazu entscheidet, anders zu fahren, bemerkt das die Software quasi sofort und hat dann auch gleich eine neue Route parat. Dass die App im Test an einer Stelle ein Abbiegeverbot an Werktagen zwischen 5 Uhr und 21 Uhr ignoriert hat, sei ihr verziehen. Eine Auflistung von POIs (point of interest, z.B. Tankstellen) gibt es nicht, man kann aber fast jedes Geschäft oder jede Adresse einfach über die Suchfunktion finden. Eine Möglichkeit, die Adresse direkt aus den Kontakten zu übernehmen, gibt es leider nicht. Auf Wunsch kann man auch einen Warnton einstellen, der ertönt, sobald man die Geschwindigkeitsbeschränkung um einen (ebenfalls einstellbaren) bestimmten Wert überschreitet. Um beim Datenverkehr zu sparen kann man die Straßenkarten mehrerer Länder oder Regionen auf dem Gerät speichern. Außerdem kann man zwischen männlicher und weiblicher Stimme wählen. Nokia Karten und Bing Karten Die beiden mitgelieferten Kartenprogramme bieten Fußgängernavigation, Straßenkarten und Satellitenbilder an, kommen aber insgesamt nicht ganz an die Funktionalität von Google Maps (für iOS und Android) heran. Ein witziges Feature ist, dass Nokia Maps auch POIs in der Nähe samt Bewertungen von Qype und Lonely Planet anzeigen kann. Ärgerlich dagegen ist, dass Nokia sowohl in der Karten- als auch in der Navigationsapp alle Straßennamen falsch, nämlich mit ss statt ß, schreibt. Die Möglichkeit, Karten herunterzuladen, fehlt leider. Was leider nicht (gut) funktioniert: Kalender abonnieren. Windows Phone 7 übernimmt zwar die (Haupt-)Kalender von Windows Live, Facebook und Google Mail (und anderen), aber es ist offenbar nicht möglich, einen Kalender per iCal-Feed zu abonnieren. Auch die Kalender, die man in Google Calendar abonniert hat, scheinen am Gerät nicht auf. [...]]]></description>
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		<title>Fukushima: 1 Jahr danach</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Mar 2012 09:00:10 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Am Sonntag, 11. 3. 2012, jährt sich das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/T%C5%8Dhoku-Erdbeben_2011" target="_blank">Tōhoku-Erdbeben</a> zum ersten Mal. Der Tsunami hat zirka 16.000 Tote gefordert, zehntausende Gebäude entlang von 680km Küstenlinie beschädigt oder zerstört und eine der größten Nuklearkatastrophen ausgelöst. Der US-amerikanische TV-Sender <a href="http://pbs.org" target="_blank">PBS</a>, ein Nonprofit-Sender, hat zwei meiner Meinung nach sehenswerte Dokumentationen darüber ausgestrahlt.]]></description>
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		<title>Lumia 800: Was die anderen sagen</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Mar 2012 12:00:15 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[In den paar Wochen, seitdem ich das Nokia Lumia 800 zum Testen bekommen habe, konnte ich einige Eindrücke meiner Freunde und Bekannten sammeln. Hier eine Auswahl: Schönes Blau! Die blaue Farbe sieht stylish aus. Das ist der Kommentar, den ich wahrscheinlich am öftesten gehört habe. Ein Handy, das nicht schwarz-alu-weiß ist, fällt auf. Und das ist gut so. Das hätte ich mir von Dir nicht gedacht, Du bist ja eher der Apple-Typ. Äh, nein&#8230; ich bin weder der Apple- noch der Android-, Linux- oder Windows-Typ. Hoffe ich. Ist das das Nokia N9? Fast Selbes Design, andere innere Werte. Das Design/User Interface ist schön. Da wird aber ein bisschen viel Platz hergeschenkt. [auf den Startbildschirm mit den Kacheln bezogen] Flüchtig betrachtet gefällt mir das durchgängige Design mit der dünnen Schriftart. Ich habe den Eindruck, dass das Metro User Interface mit seinen großen Kacheln, die verschiedene Informationen &#8220;live&#8221; anzeigen können, und das durchgehende User Interface der Apps recht gut ankommen. Ah, Internet Explorer&#8230;. Der schlechte Ruf eilt dem Internet Explorer voraus. Da mobile Browser aber ohnehin einen eingeschränkten Funktionsumfang haben, ist das nicht so schlimm. Wie funktioniert das mit Office? Ich bin mir sicher, die Office-Unterstützung ist für einige User eine sehr praktische Sache. Man speichert die Dokumente im Windows Live SkyDrive und kann sie dann auch auf dem Handy ansehen. Word- und Exceldokumente können auch auf dem Gerät erstellt und bearbeitetet werden. Sehr gut funktioniert auch das Zusammenspiel mit OneNote&#8211;das virtuelle Notizbuch kann automatisch mit dem SkyDrive synchronisiert werden, wodurch die Notizen vom PC auch am Handy (und z.B. auch am iPad) verfügbar sind und umgekehrt. Danke an @pyrker und alle anderen (ihr wisst wer ihr seid)! &#160; &#160; &#160; print]]></description>
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		<title>Idee: Handy-Parken mit QR-Codes</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Feb 2012 18:11:48 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Heute gibt&#8217;s mal einen kurzen Blogpost für diejenigen, die trotz der guten Alternativen in Wien hin und wieder mit dem Auto fahren. Ihnen sind sicherlich die Kurzparkzonen lästig. Entweder sie müssen jedes Mal einen Parkschein ausfüllen oder ein SMS mit der gewünschten Parkdauer und gegebenenfalls dem Kennzeichen an HandyParken schicken. &#8220;Okay&#8221;, mögen viele sagen, &#8220;there&#8217;s an app for that&#8221;. Es geht aber auch anders: Parkscheine per QR-Code bestellen. Man stecke einen Zettel wie diesen (PDF)  ins Auto und scanne bei Bedarf mit dem Handy den passenden QR-Code. Das Handy füllt dann die SMS an HandyParken selbst aus. Man muss nur mehr die SMS prüfen, auf Senden klicken und die Antwort abwarten. Für diejenigen, die mit unterschiedlichen Autos (Großfamilie, Firmenwagen, &#8230;) unterwegs sind, bietet diese Methode weitere Vorteile: Da man in den QR-Codes das jeweilige Kennzeichen codieren kann, kann man sicherstellen, dass der Parkschein für das richtige Fahrzeug gebucht wird. Auch die Stadt oder die Abrechnung über ein Firmenkonto lässt sich codieren. CarSharing-Anbieter (Denzel) und Leihwagenfirmen könnten einen QR-Code mit codiertem Kennzeichen ins Fahrzeug kleben. Wer in Mödling oder Stockerau wohnt und oft in Wien zu tun hat, erspart es sich, jedes Mal die richtige Stadt auszuwählen. Wie denkt ihr darüber? print]]></description>
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		<title>Nokia Lumia 800 &#8211; packen wir&#8217;s aus!</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Feb 2012 09:00:28 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wer in den letzten Wochen mit offenen Augen durchs Leben gegangen ist, wird es wahrscheinlich schon bemerkt haben: Nokia und Microsoft sind drauf und dran, Apple und Google auf dem Smartphonesektor Marktanteile abzunehmen. Das Mittel der Wahl ist das Nokia Lumia 800 und sein kleinerer Bruder, das Lumia 710. Über die beiden Modelle habe ich schon im letzten Jahr gebloggt, als Nokia die ersten davon in der österreichischen Niederlassung im Rahmen einer sehr ausführlichen Demo herzeigte. Nun hat mir Nokia nun ein blaues Lumia 800 als Testgerät zur Verfügung gestellt. Wie testet man ein Handy praxisnah? Man lässt es an die Stelle des anderen Handys treten. So konnte ich in den letzten Tagen einiges an Erfahrungen mit Nokias erstem großen Schritt in der Windows Phone 7-Welt sammeln. Mehr darüber in den nächsten Posts. Packen wir&#8217;s anaus! print]]></description>
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		<title>Sandkistenspiele der Raumfahrttechnik</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 03:19:19 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Bis die ersten Menschen einen Fuß auf die Oberfläche des Mars setzen, wird noch eine Menge Zeit vergehen. Warum? Weil die Raumfahrttechniker zuvor noch einen riesigen Berg an Aufgaben lösen müssen. Zu denen, die schon jetzt daran arbeiten, gehört das Österreichische Weltraumforum ÖWF. Letztes Jahr haben die Leute vom ÖWF in Kooperation mit einigen anderen Organisationen in der Halbwüste im Süden Spaniens eine Marsmission nachgestellt, um so wertvolle Erfahrungen sammeln zu können. Über diese &#8220;Rio Tinto-Mission&#8221; wird das ÖWF im Rahmen eines Vortrags am Sonntag ab 17:45 im Planetarium Wien berichten. Davor gibt es die Möglichkeit, die Show &#8220;Projekt Mars&#8221; im Planetarium zu besuchen. Infos und Anmeldung Der Eintritt zum Vortrag ist kostenlos für alle, die vorher die Planetariumsshow besuchen. Falls sich genug Interessenten per Kommentar melden sollten, werde ich versuchen, ein paar Freikarten für sie zu bekommen. Schreibt also bitte einen kurzen Kommentar unter Angabe einer gültigen Emailadresse, falls ihr Zeit und Lust habt! print]]></description>
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		<title>Zu Besuch bei Nokia</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 11:01:39 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Vor einigen Wochen hat Nokia ein paar österreichische Blogger und mich eingeladen, sich im Nokia-Büro die ersten Windows Phone 7-Geräte des finnischen Herstellers anzusehen. Das sind das Nokia Lumia 800, dem man seine Ähnlichkeit mit dem N9 ansieht das Nokia Lumia 710, der kleinere Bruder Die beiden Geräte sind in Deutschland, England und ein paar weiteren Staaten schon seit ein paar Wochen auf dem Markt, nach Österreich kommen sie aber nicht mehr rechtzeitig fürs Weihnachtsgeschäft. Daher bekommt ihr diese Besprechung erst jetzt zu sehen. Für Nokia ist das ein gewagter Neuanfang. Der Hersteller, der schon seit der Mitte der Neunziger in jenem Marktsegment aktiv ist, das wir heute &#8220;Smartphones&#8221; nennen, hat in den vergangenen Jahren Marktanteile an das iPhone und Android-Geräte verloren. Im September/Oktober 2011 hat Nokia dann das N9 herausgebracht, ein Smartphone, das hard- und softwareseitig sehr vieles richtig macht, aber von Reviewern auch mal als &#8220;no-future-Smartphone&#8221;bezeichnet wurde. Durch den geplanten Umstieg auf Windows Phone 7 war es klar, dass das MeeGo-Betriebssystem des N9 eine Mindesthaltbarkeitsfrist von wenigen Wochen hat (auch wenn Nokia noch für einige Zeit Updates zur Verfügung stellen wird). Windows Phone 7 ist zwar schon seit gut einem Jahr auf dem Markt, flog aber bisher ziemlich tief unter dem Radar der Konsumenten. Wie Nokia ist auch Microsoft nicht neu auf dem Markt, hat aber doch etwas Neues geschaffen. Bei Windows Phone 7.5, Mango, das auf den beiden Geräten läuft, hat Microsoft gute Arbeit geleistet: Das eigenwillige, aber durchaus schöne und praktische User Interface wird dank der Vorgaben an die Entwickler auch in den Apps verwendet, im Gegensatz zu Android, wo jeder Entwickler sein eigenes Süppchen kocht. Der Homescreen zeigt die wichtigsten und neuesten Dinge übersichtlich an. Um zu einer Liste aller installierten Apps zu kommen, wischt man einfach einmal nach links. Natürlich gibt es auch eine Art Lock-Screen, auf dem man Datum, Uhrzeit und eventuell die aktuellen Termine und Aufgaben und Benachrichtigungen sieht. Freunde von Facebook, Twitter oder LinkedIn werden sich darüber freuen, dass deren Messaging-Funktionen direkt ins System integriert und außerdem recht gut durchdacht sind. Beispielsweise sieht das Gerät vor dem Senden einer Nachricht nach, ob der Empfänger gerade auf Facebook online ist und bietet die Wahl, die Nachricht per Facebook oder als SMS zu verschicken. Beim Foto-Sharing hat man sogar die Möglichkeit, direkt auf dem Smartphone vor dem Hochladen Gesichter zu taggen. Man ist übrigens auch nett zu iTunes&#8211;es ist kein Problem, iTunes als Quelle für die zu synchronisierenden Musiktitel zu verwenden. Als Webbrowser wird eine Mobilvariante des Internet Explorer verwendet, die alles in allem gut funktioniert. Sowohl Nokia und Microsoft sind ich dessen bewusst, dass die Apps wichtig, wenn nicht sogar ausschlaggebend dafür sind, dass das Gerät gekauft wird. Eine dieser sehr wichtigen Apps &#8212; und definitiv ein Argument für den Kauf &#8212; ist Nokia Maps. Nokia bietet hier eine richtig gute Navigationslösung an. Alle, die im Urlaub aufs Datenroaming verzichten, werden sich darüber freuen, dass man ganz unkompliziert die Karten ganzer Länder direkt mit dem Gerät herunterladen kann. Mittlerweile gibt es einige zehntausend Apps und man ist sichtlich bemüht, gegenüber iOS und Android aufzuholen. Mit der Zeit wurde allerdings klar, dass Microsoft leider nicht alle Features, die Nokia gerne gehabt hätte, im Betriebssystem umgesetzt hat. Das führt mitunter dazu, dass Dinge, die man schon seit Jahren mit Nokia-Handys machen kann, nicht mehr funktionieren. Im Gegensatz zum N9 verfügt das Lumia 800 über keine Frontkamera &#8212; Videotelefonie fällt also weg. Auch auf die Funktechnologie NFC (die man z.B. auch gut zum Verschicken von Bildern verwenden kann) muss man beim Lumia 800 verzichten. Foto-Sharing via Bluetooth ist dem Sparstift genauso zum Opfer gefallen wie ein TV-Ausgang &#8212; schade bei einem Multimedia-Handy mit einer guten Kamera. Da das Lumia 800 über ein energiesparendes OLED-Display verfügt, wäre es möglich, im Standby ständig eine Uhr anzuzeigen&#8211;Fehlanzeige. Auch ein paar bei Nokia übliche kleinere Features sind diesmal nicht dabei: Wer daran gewohnt ist, sein Handy in der Nacht auszuschalten, könnte ein böses Erwachen haben &#8211; die Weckfunktion arbeitet bei ausgeschaltetem Gerät nicht mehr. Die üblichen Profile (für Klingeltöne etc.) gibt es auch nicht mehr, wobei ich mir sicher bin, dass viele UserInnen sie nicht vermissen werden. Sehr wohl vermissen wird man die Möglichkeit, Internet-Tethering per Bluetooth zu machen. Im Hands-on hat es sich außerdem als erstaunlich kompliziert erwiesen, mit einer Telefonnummer eines unbekannten Anrufers aus der Anrufliste einen neuen Kontakt im Telefonbuch zu erstellen. Allerdings sind dies zwei softwareseitige Dinge, die in einem der nächsten Updates behoben werden könnten. Zur Hardware gibt es ein paar kurze Sätze zu sagen, wobei ich hier nicht auf die Akkulaufzeit eingehen möchte, weil das eine sehr softwareabhängige Größe ist, die sich außerdem im Rahmen eines Hands-On nicht messen lässt. Die genauen technischen Spezifikationen findet man selbstverständlich auf der Nokia-Website, daher werde ich sie hier nicht breittreten. Das Lumia 800 hat das sehr gute Design des N9 geerbt: schöner Screen, angenehme Formgebung und so weiter. Die Tasten unter dem Bildschirm sind fix, der Schirm ist also etwas kleiner als beim N9. Die Kamera schießt dank des Carl Zeiss-Objektivs sehr schöne Bilder mit einer Auflösung von 8 Megapixel, die erfreulicherweise ein angenehmes Maß an Tiefenunschärfe aufweisen. Das Gerät kommt in mehreren Farben, der Akku ist fix verbaut. Das Lumia 710 liegt mit seiner runden Formgebung gut in der Hand. Die Tasten unter dem Display sind echte physische Tasten. Sowohl die bunten rückseitigen Covers als auch der Akku lassen sich einfach austauschen. Die Kamera hat eine Auflösung von 5 Megapixel. Im Gegensatz zum großen Bruder verfügt das Lumia 710 über kein OLED-Display. Als Fazit bleibt zu sagen, dass es sich beim Lumia 800 um ein solides Gerät mit vielen Stärken und ein paar Schwächen handelt. print]]></description>
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		<title>Vorhersagen sind schwierig&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Oct 2011 13:00:41 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Gestern fand im Rathaus das mittlerweile schon traditionelle Wiener Nobelpreisträgerseminar statt. Die Vorträge der drei Physiknobelpreisträger waren außerordentlich gut besucht und auch gut gemacht, aber auch für die breite Öffentlichkeit konzipiert und daher nicht besonders tiefgehend. Im Anschluss an die Vorträge gab es eine Podiumsdiskussion zwischen Gerardus t&#8217;Hooft, George Smoot und Theodor Hänsch mit Herbert Pietschmann als Moderator. Gegen Ende der Diskussion bat er die Nobelpreisträger um ihre Vorhersagen für die Zukunft. Ein paar der Antworten waren erwartbar &#8212; wir brauchen mehr Naturwissenschaftler und Ingenieure, es gibt einen Mangel an Physiklehrern und Asien, besonders China, holt in den Naturwissenschaften und im Ingenieurwesen schnell auf . Es gab auch zwei Punkte, die ich für bloggenswert halte: Gerard t&#8217;Hooft meinte, wir mögen uns mehr um Technologie und weniger um Design kümmern, und erwähnte dabei explizit Apple als Negativbeispiel. George Smoot sprach die zunehmende Verbreitung von 3D-Druckern und die &#8220;desktop manufacturing revolution&#8221; an, in der man sich die dreidimensionale Beschreibung eines Gegenstands herunterlädt, um ihn dann selbst zu drucken. Meine Meinung dazu: Apple ist eine Firma, die es gut versteht, Technologien, die es schon gibt, so zu adaptieren, kombinieren und integrieren, dass sie wirklich gut zu verwenden sind und toll aussehen. Dadurch, dass Apple stark vertikal ausgerichtet ist und von der Herstellung bis zur Garantiereparatur und vom Chipdesign bis zum App Store versucht, möglichst viel selbst zu machen, erfährt man von Apples technologische Innovationen nicht allzu viel. Wir erinnern uns: Apples iPod mini enthielt einen Microdrive, eine kleine mechanische Festplatte, die ursprünglich von IBM entwickelt und dann von Hitachi hergestellt wurde. Hätte Apple einen solchen selbstentwickelten Bauteil an seine -mehr oder weniger-Konkurrenten verkauft? Ich glaube, dass man Apples technologische Seite leicht übersieht, dass aber auch die Allgemeinheit nicht viel von der dort geleisteten Forschungsarbeit hat. Smoot möchte ich beipflichten. Ich glaube, dass die aktuelle wirtschaftliche Lage sicher ihren Teil dazu beiträgt, dass es immer populärer wird, sich mal wieder als Heimwerker zu betätigen oder selbst Gemüse anzubauen. Ein kleinerer Teil der &#8220;Maker&#8221;- und &#8220;Do-it-yourself&#8221;-Bewegung beschäftigt sich aber mit wirklich coolen zukunftsweisenden Dingen wie eben 3D-Druckern, anderen neuen Technologien zur Herstellung von Gegenständen, Biotechnologie, Robotern, Molekularküche, Sensornetzwerken, und vielem mehr. print]]></description>
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		<title>Im Kreis gegangen?</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Sep 2011 08:00:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im folgenden Video aus dem Jahr 1994 berichtet der amerikanische Zeitschriftenverlag Knight Ridder aus der eigenen Entwicklungsabteilung, dem Information Design Lab. Man kann jetzt natürlich sagen &#8220;Yeah, sie haben eineinhalb Jahrzehnte in die Zukunft geblickt und das iPad vorhergesehen!&#8221; Man kann sich aber auch fragen &#8220;Was haben wir eigentlich in den letzten zehn Jahren getan?&#8221; Vor 17 Jahren ist dieses Video gedreht worden und es hat so ausgesehen, als ob man ein paar Jahre danach ein solches Tablet in Händen halten könnte. Dass die Technologie für tragbare Geräte da war, zeigt Apples Newton Message Pad, einer der ersten PDAs (Personal Digital Assistant), der bereits 1993 präsentiert wurde und auch im Video zu sehen ist. Zwei Jahre danach brachte dann US Robotics den späteren Palm Pilot heraus, ein günstiges Gerät, das mehr oder weniger sofort zum Verkaufsschlager wurde. Diese ersten PDAs konnten sich per Modem oder über ein Handy mit dem Internet verbinden und waren zum Lesen von e-mails, Zeitungsartikeln, eBooks usw. geeignet. Wer den Dienst AvantGo nutzte konnte sich automatisch Meldungen von verschiedenen Medien wie etwa CNN und ARD auf den Palm Pilot laden lassen. Es gab keinen zentralen App Store, aber weit über 10000 verschiedene Anwendungen, vom e-Mail-Programm bis zur Datenbankanwendung, von der TV-Fernbedienung bis zum Routenplaner für die Öffis (ja, auch für Wien). Sind wir im Kreis gelaufen? Oder war Apple clever genug, das Tablet aus der Bibliothek der nicht realisierten Konzepte zu holen und es mit aktueller Hard- und Software zu einem Marktschlager zu machen? In der digitalen Zeitung ist mir auch folgendes sehr aktuell vorgekommen: Was meint ihr? print]]></description>
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		<title>The OpenWRT drinking game</title>
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		<pubDate>Thu, 19 May 2011 09:07:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[While configuring my Wireless LAN router the other day I came across an idea for a drinking game for computer geeks. (I didn&#8217;t try it yet.) How it works OpenWRT is an open source operating system/firmware for wireless LAN routers and other embedded devices. Everyone who logs in to one of these via telnet or SSH gets to see a nice welcome screen like this one: _______ ________ __ &#124; &#124;.-----.-----.-----.&#124; &#124; &#124; &#124;.----.&#124; &#124;_ &#124; - &#124;&#124; _ &#124; -__&#124; &#124;&#124; &#124; &#124; &#124;&#124; _&#124;&#124; _&#124; &#124;_______&#124;&#124; __&#124;_____&#124;__&#124;__&#124;&#124;________&#124;&#124;__&#124; &#124;____&#124; &#124;__&#124; W I R E L E S S F R E E D O M WHITE RUSSIAN (RC4) ------------------------------- * 2 oz Vodka Mix the Vodka and Kahlua together * 1 oz Kahlua over ice, then float the cream or * 1/2oz cream milk on the top. --------------------------------------------------- The rules are simple: Every participant gets a router that is compatible with OpenWRT. Participants must flash the router with the OpenWRT firmware (the version is up to them) and configure the router for a certain type of network (e.g., the funkfeuer network). Every time a participant gets to see one of the welcome screens, he/she must drink the corresponding shot. The first person to properly configure their router wins. _______ ________ __ &#124; &#124;.-----.-----.-----.&#124; &#124; &#124; &#124;.----.&#124; &#124;_ &#124; - &#124;&#124; _ &#124; -__&#124; &#124;&#124; &#124; &#124; &#124;&#124; _&#124;&#124; _&#124; &#124;_______&#124;&#124; __&#124;_____&#124;__&#124;__&#124;&#124;________&#124;&#124;__&#124; &#124;____&#124; &#124;__&#124; W I R E L E S S F R E E D O M Backfire (10.03, r20728) -------------------------- * 1/3 shot Kahlua In a shot glass, layer Kahlua * 1/3 shot Bailey's on the bottom, then Bailey's, * 1/3 shot Vodka then Vodka. --------------------------------------------------- _______ ________ __ &#124; &#124;.-----.-----.-----.&#124; &#124; &#124; &#124;.----.&#124; &#124;_ &#124; - &#124;&#124; _ &#124; -__&#124; &#124;&#124; &#124; &#124; &#124;&#124; _&#124;&#124; _&#124; &#124;_______&#124;&#124; __&#124;_____&#124;__&#124;__&#124;&#124;________&#124;&#124;__&#124; &#124;____&#124; &#124;__&#124; W I R E L E S S F R E E D O M KAMIKAZE (bleeding edge, r6041) ------------------- * 10 oz Vodka Shake well with ice and strain * 10 oz Triple sec mixture into 10 shot glasses. * 10 oz lime juice Salute! --------------------------------------------------- print]]></description>
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