Kronen Zeitung-Tag für Tag ein Boulevardstück

Eine Dokumentation des deutsch-französischen Senders ARTE über die größte Tageszeitung Österreichs. Seit der Veröffentlichung 2002 wird Arte nicht mehr im Fernsehprogramm der Krone gelistet.

Update 17.7.2010:

Leider sind die Videos (die im Übrigen nicht von mir hochgeladen wurden) von YouTube aufgrund eines Urheberrechtsanspruchs entfernt worden.

Auf der Suche nach einer DVD bin ich leider nicht fündig geworden, es gibt aber die Möglichkeit, das Transkript zu lesen oder eine VHS-Kassette bei Hoanzl zu bestellen–da sieht man wieder mal, wie sinnlos Copyright sein kann.

2 Gedanken zu „Kronen Zeitung-Tag für Tag ein Boulevardstück

  • 17. Juli 2010 um 13:59
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    Danke, sehe ich mir gleich nochmals an.

    Was bei dem Beitrag unberücksichtigt bleibt, ist die Unterstützung der Krone für Faymann und Niessl, ohne die beide SP-Politiker die Wahl nicht hätten gewinnen können.

    Solange die regierenden Parteien über immense Werbegelder und Anzeigen-Schaltungsvolumina verfügen, solange werden wir keine freie Presse haben und im besten Fall bei Blogs und Online-Medien auf valide Informationen stossen, doch auch diese sind vielleicht bereits belastet und mit Vorurteilen und systematischen Falschinformationen beschwert.

    lg D.

    • 17. Juli 2010 um 15:24
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      Hallo Dominik!

      Welche Wahl? Die Dokumentation ist aus 2002, da saß Faymann noch als Stadtrat in Wien.
      Im Übrigen haben wir in Österreich sehr wohl eine freie Presse in der üblichen Definition-es gibt keine Pressezensur bei uns. Dass der Markt von der Krone dominiert wird, der Kurier selten kritisch über Raiffeisen schreiben wird, die Presseförderung auf seltsame Weise vergeben wird und die Parteienfinanzierung total intransparent ist, steht auf einem anderen Blatt.
      Blogs, naja…es gibt ein paar gute Politikblogs, die mit viel Aufwand betrieben werden. Grundsätzlich muss man aber aufpassen, wie stark die Meinung des Verfassers in den Artikel eingeflossen ist, weil es quasi unmöglich ist, einen komplett objektiven Artikel zu schreiben. Die Krone besteht meiner Meinung nach zu 95% aus Meinung. Das Internet bietet aber die Möglichkeit, eine „wissenschaftlichere“ Art von Artikeln einzuführen, in denen auch die Quellen (insbesondere für Daten wie z.B. Budgetdaten) referenziert werden.

      Hast du ein Beispiel für „systematische Falschinformationen“?

      lg
      Dan

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