Was auf der Website jedes Lokals stehen sollte – und was nicht

Was auf der Website jedes Lokals stehen sollte – und was nicht

Man könnte meinen, es sei einfach, eine aussagekräftige und gut verwendbare Website für ein Café, eine Bar oder ein Restaurant zu schreiben. Dann sieht man sich nach einem Lokal um und stößt auf ein Desaster nach dem anderen. In der Hoffnung, dass das irgendjemand sieht, der für ein Lokal eine Website programmieren muss:

8 Dinge, die ich auf Websites von Lokalen gerne sehe

  1. Adresse, Öffnungszeiten und Kontaktdaten. Auf der ersten Seite.
  2. Speisekarte, Getränkekarte und Mittagsmenü. Aktuell, mit Preisen und wenn möglich nicht nur als PDF
  3. Informationen darüber, ob es sich um ein Nichtraucherlokal handelt.
  4. Fotos vom Lokal innen und außen.
  5. Die Zahlungsmittel, die akzeptiert werden.
  6. Angaben darüber, ob das Lokal für RollstuhlfahrerInnen geeignet ist.
  7. Die Möglichkeit, sich für einen E-Mail-Newsletter mit dem Mittagsmenü anzumelden.
  8. Informationen über Take-Out und Catering.

8 Dinge, die ich dort nicht sehen will

  1. „Flash-Player installieren“
  2. Eine herzliche Begrüßung durch den Lokalinhaber und die Versicherung, dass sich das ganze Team des Lokals um das Wohlergehen der Gäste kümmert. Als einziger Inhalt auf der ersten Seite.
  3. Eine Speisekarte ohne Preise.
  4. Eine Bildergalerie mit „aktuellen Fotos“ von einer Halloweenparty aus dem Jahr 2012, auf denen die Gäste durch den amateurhaft verwendeten Kamerablitz trefflicherweise fürchterlich entstellt aussehen.
  5. Irgendetwas, das ich am Smartphone nicht lesen kann, ohne zu zoomen.
  6. Eine mit dem Smartphone unbedienbare Navigationsleiste.
  7. „Aktuell“: Die saisonalen Spezialitäten der vorvorigen Jahreszeit, als PDF.
  8. Einen Hinweis darauf, dass das Lokal im August zwei Wochen geschlossen ist, im Jänner des darauffolgenden Jahres.
Das imaginäre Haustier.

Das imaginäre Haustier.

Mama hat einen Doppelnamen, Geburtsstadt und Schule stehen auf Facebook und das Lieblingsgericht ändert sich von Woche zu Woche. Sicherheitsfragen für Onlinedienste sind für’n Arsch.

Leider kann ich mir selten aussuchen, bei der Registrierung für einen Dienst keine dieser Fragen beantworten zu wollen. Selbst dann nicht, wenn ich weiß, dass ich mich im Falle eines Falles nicht mehr an die richtige Antwort erinnern werden kann. Mit diesem Problem bin ich nicht alleine. Eine aktuelle Studie von Google hat ergeben, dass sich schon nach drei Monaten 20% der User nicht mehr an die richtige Antwort auf eine denkbar einfache Sicherheitsfrage erinnern konnten: „In welcher Stadt wurden Sie geboren?“. An alle anderen Antworten konnten sich noch weniger User erinnern: 73,6% tippten ihr Lieblingsgericht im ersten Monat noch richtig ein, nach einem Jahr waren es nur mehr 46,6% — mehr als die Hälfte hat die richtige Antwort vergessen. Weiterlesen

Ein bisschen mehr Privatsphäre beim Surfen

Ein bisschen mehr Privatsphäre beim Surfen

Kennt ihr das? Ihr stöbert in einem Onlineshop, schaut euch die Detailseiten zu einigen Produkten an, und sehr daraufhin wochenlang immer wieder auf diversen Websites Werbung für genau diese Produkte?

Mir ging diese gezielte Werbung und die Datensammlerei, die dahinter steckt, auf die Nerven. Daher habe ich mich vor einiger Zeit dazu entschlossen, meinen Browser „privacy-freundlicher“ zu konfigurieren. Es geht hier nicht darum, möglichst anonym zu surfen, sondern darum, einen Kompromiss zwischen Komfort und Datenschutz zu finden.

Für weitere Hinweise und Tipps bin ich dankbar.

Update: siehe weiter unten! Weiterlesen

Fachbücher zu verkaufen

Bücher, die ungelesen herumliegen, nützen niemandem. Daher habe ich mich entschlossen, ein paar Fachbücher, die ich vor einiger Zeit bei einem Quiz gewonnen habe, auf amazon.de zum Verkauf einzustellen–in der Hoffnung, dass jemand etwas damit anfangen kann.

Hier geht’s zu meinem Amazon.de-Händlershop

Soweit ich weiß darf ich die Artikel auch gleichzeitig hier anbieten. Wer also Interesse an einem dieser Bücher hat, kann mich gerne kontaktieren.

Es handelt sich dabei um die folgenden Bücher:

Lexikon der Kommunikations- und Informationstechnik

Telekommunikation, Internet, Mobilfunk, Multimedia, Computer, E-Business

von Niels Klußmann, Hüthig Verlag
um € 15,– statt € 29,99

Lexikon Elektronik

Grundlagen, Technologien, Bauelemente, Digitaltechnik

von Niels Klußmann und Jörg Wiegelmann, Hüthig Verlag

Lexikon Niederspannungs- und Antriebstechnik

Leistungselektronik, Stromrichtertechnik, EMV, Schutz- und Sicherheitstechnik, Betriebswirtschaft

von Joachim Krause, Hüthig Verlag