Meine Wahlempfehlung für Wien

Wenn manche Parteien auf Bundesebene und in Wien wieder einmal ins politische Gruselkabinett abtauchen um danach eine Schlacht der grauenhaftesten Fundstücke zu veranstalten, dann steht wieder einmal die Wiener Gemeinderatswahl im Kalender.

Wenn es nach mir ginge, könnte der Wahlkampf schon vorbei sein. Ich habe eine fixe Vorstellung davon, welche Partei meine Stimme bekommen könnte und auch schon eine Idee, wer die Vorzugsstimme brauchen kann. Überhaupt sollte ich doch die Akteure daran messen, was sie in den Jahren vor der Wahl getan haben, und nicht bloß anhand der Versprechungen, die mich zu Wahlkampfzeiten aus werbeoptimierten Imagebroschüren und von sorgfältig designten dreieckigen plakativen Hindernissen angrinsen. Papier ist geduldig, leider.

Daher meine Wahlempfehlung für alle, denen es ähnlich wie mir geht: Bestellt eine Wahlkarte, am besten jetzt, online. Füllt sie aus, sobald ihr sie bekommt-und ab in den nächsten Postkasten. In den restlichen Tagen vor der Wahl könnt ihr dann den Wahlkampf mit bestem Gewissen ignorieren–und das Wahlwochenende dazu nützen, wieder mal aufs Land zu fahren. Mami freut sich sicher.

6 Gedanken zu „Meine Wahlempfehlung für Wien

  • 17. September 2010 um 17:24
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    schließe mich vollinhaltlich an – hab das bereits gemacht und freu mich schon auf die zeit zwischen stimmabgabe und wahlergebnis

    • 17. September 2010 um 21:42
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      Ich hoffe, das Magistrat ist flink beim Versand der Wahlkarten!

  • 17. September 2010 um 20:22
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    Ich werde meine nächste Woche direkt im Wahlreferat abholen, ist ab 22. September möglich.

    • 18. September 2010 um 09:30
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      Das ist wahrscheinlich die Variante, mit der man die Wahlkarte zum frühestmöglichen Zeitpunkt bekommt, allerdings muss man halt Zeit und Muße haben aufs Amt zu gehen 😉

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