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Facebook: Die eigenen Daten vor den Apps der Freunde schützen
Facebook. Viele finden die Plattform extrem nützlich, einige “sind dabei, weil andere auch dabei sind”, andere halten sie für den KGB des 21. Jahrhunderts.
Den meisten ist bewusst, dass die Daten, die auf Facebook landen, von vielen Personen eingesehen werden können: Freundinnen und Freunde, der Chef (wenn er irgendwann mal auf der Liste der Freunde gelandet ist), Mitarbeiter von facebook, die Polizei, die CIA, und so weiter.
Auch die “Applications” der Plattform, die kleinen Programme oder Spiele von Drittanbietern, dürfen auf die eigenen Daten zugreifen, wenn man das autorisiert. Der Anzahl der Einladungen nach zu schließen tun das einige.
Auch das, was Google sieht, die öffentliche Seite eines Benutzers, kann man selbst bestimmen (hier z.B. meine).
So weit, so gut. Man könnte meinen, man hat alles einigermaßen unter Kontrolle. Weit gefehlt. Irgendwann hat sich facebook dazu entschlossen, den installierten Applications nicht nur Zugriff auf die eigenen Daten, sondern auch auf jene der Freunde zu geben, wie die Schweizer Sonntagszeitung in einem Artikel vom 13. September 2009 berichtet.
Die Applications der Freunde dürfen standardmäßig auf eine ganze Fülle von Daten zugreifen:
Auf alle diese Daten dürfen die Applications der Freunde zugreifen
Angesichts der Userzahlen von Facebook kommt hier eine große Menge Daten zusammen, die sich sicherlich gut zu Geld machen lässt.
Wenn man nicht von den Anwendungen der eigenen Freunde ausspioniert werden möchte, kann man die entsprechenden Einstellungen ändern. Die Seite mit diesen Einstellungen ist leider recht gut versteckt. So findet man hin:
Im Menü "Settings" auf "Privacy Settings" klicken
"Applications" auswählen (Bilder zum Vergrößern anklicken)
Auf den Reiter "Settings" klicken
Diese Dinge dürfen die Applications meiner Meinung nach sehen
Danke an @jodeleit für den Hinweis.