Eine kostenlose Visual Voicemail-Alternative bei Drei

Etwas, das ich beim Umstieg vom iPhone auf Windows Phone bzw. Android vermisst habe, ist Visual Voicemail. Auch wenn Anrufbeantworter hierzulande ein schlechtes Image haben–ich verwende sie trotzdem, sei es, weil ich das Handy nicht immer bemerke oder weil ich einfach nicht abheben kann oder will.

Das nervigste an Anrufbeantwortern ist für mich eindeutig die Art und Weise, wie man sie abfragen soll, und die Tatsache, dass das bei manchen Anbietern sogar noch etwas kostet. Wer einen Vertrag bei Drei hat, kann diese beiden Aspekte einfach umgehen.

So geht’s: Mehr lesen

Hallo AKM, hallo GEMA. Wir müssen reden. Hallo Künstler. Wir auch.

Hallo AKM, hallo GEMA. Wir müssen reden. Hallo Künstler. Wir auch.

Hallo AKM, hallo GEMA.

In einigen Artikeln in Onlinemedien (golem.de, derStandard.at, …) liest man, dass ihr euren Mitgliedern nahelegt, sich bei einer aktuellen öffentlichen Diskussion der EU-Kommission zum Thema Urheberrecht dafür einzusetzen, dass künftig auch das Einbetten von Videos auf Youtube kostenpflichtig sein soll.

GEMA
Mehr lesen

Das Problem mit dem Schilling

Laut einer Umfrage des Linzer Meinungsforschungsinstituts „market“ rechnen viele ÖsterreicherInnen immer noch zwischen Euro und Schilling um: 65% bei größeren Einkäufen, 32% bei täglichen Besorgungen.

Das führt zu dem interessanten Problem, dass ein guter Teil der Bevölkerung die Inflation regelmäßig vor Augen geführt bekommt, weil er die Schilling-Preise von damals mit den Euro-Preisen von heute vergleicht.

Wie viel macht der Unterschied aus? Ein Blick auf den Verbraucherpreisindex (VPI) der Statistik Austria hilft:

Monat    VPI 2000     
Jänner 2002    103,6    100%
Oktober 2013    131,3    126,7%

Seit der Einführung des Euro ist der Inhalt des Warenkorbs also um 26,7% teurer geworden. Die Preise in Schilling aus dem Jahr 2002, an die sich viele Leute noch erinnern, sind natürlich gleich geblieben.

Um die Schilling-Preise in einigermaßen sinnvoller Weise mit den Euro-Preisen vergleichen zu können, muss man die Inflation berücksichtigen: Ein Produkt, das zur Euro-Umstellung 1 Euro oder 13,76 Schilling kostete, kostet heute durchschnittlich 1,27 Euro oder 17,44 Schilling.

Praktischer ist es allerdings, die Inflation direkt im Wechselkurs des Schilling gegenüber dem Euro zu berücksichtigen. Dabei bleibt der Wert des Warenkorbs in Schilling konstant, aber der Umrechnungskurs zum Euro ändert sich mit der Zeit. Leute, die gerne noch umrechnen, haben so die Möglichkeit, die heutigen Euro-Preise in Schilling-Preise von damals umzurechnen. Dieser Kurs lautet per Oktober 2013: 1€ = 10,8573 ATS

Sagt das Leuten, die sich immer noch über den „Teuro“ aufregen. Handelsangestellte werden es euch danken.

car2go und die elektronische Signatur

Wie viele andere Wiener bin auch ich ein Kunde von car2go, dem flexiblen Carsharingdienst, bei dem man einfach mal so einen Smart für ein paar Minuten mieten kann. Als ich mich in der ersten Woche für den Dienst angemeldet habe, habe ich eine Einzugsermächtigung unterschrieben.

Leider ist Car2go nun eines der zwei Unternehmen, die mir in den letzten Wochen mit dem Wunsch nach einem SEPA-Mandat auf die Nerven gehen. (Das andere ist Paybox, und das ist auch eine andere Geschichte.) Alle weiteren Unternehmen, wie zum Beispiel mein Mobilfunknetzbetreiber, stellen automatisch auf das SEPA-Lastschriftverfahren um. Car2go nicht. Entweder man stellt die Zahlungsart auf „Kreditkarte“ um (wodurch car2go Transaktionskosten entstehen dürften), oder man schickt das SEPA-Mandat per Post. Andernfalls droht die Sperre des Benutzerkontos.

Seit 1999, also seit fast 15 Jahren, gibt es in Österreich ein Gesetz über elektronische Signaturen. Dieses Gesetz regelt unter anderem die Erstellung und Verwendung von digitalen Signaturen und die Arbeit von Zertifizierungsdienstanbietern. Klingt kompliziert, ist es aber nicht. Die Bürgerkarte ist eine digitale Signatur, die jeder bekommen kann. Neben Amtswegen (Melderegisterauszug, FinanzOnline etc.) kann man die Bürgerkarte auch dazu verwenden, Dokumente elektronisch zu signieren.

§ 4. (1) Eine qualifizierte elektronische Signatur erfüllt das rechtliche Erfordernis einer eigenhändigen Unterschrift, insbesondere der Schriftlichkeit im Sinne des § 886 ABGB, sofern durch Gesetz oder Parteienvereinbarung nicht anderes bestimmt ist.

Bis auf wenige Ausnahmefälle (§4 (2)) ist eine elektronische Unterschrift also gleich viel „wert“ wie eine schriftliche. Es gibt einige verschiedene Möglichkeiten, ein PDF elektronisch zu signieren, zum Beispiel über die Website der Bürgerkarte. Die Gültigkeit einer elektronischen Signatur kann man zum Beispiel über die Website der RTR überprüfen. Es geht schnell und in den meisten Fällen problemlos.

Vor einigen Tagen habe ich car2go das Formular für das SEPA-Mandat elektronisch signiert per e-Mail geschickt. Ich bin gespannt, ob sie das akzeptieren und sich an das Signaturgesetz halten. Bis jetzt habe ich noch keine Antwort bekommen.