Surfen in Wien

Surfen in Wien

Surfen in der Stadt? Klar, dazu braucht man einen Strand…oder einen passenden Kanal…bisher. Diesen Sommer kann man in Wien sehen, dass es auch anders geht. Dem altehrwürdigen Hochstrahlbrunnen am Schwarzenbergplatz stiehlt noch bis Ende September eine künstliche Surfwelle die Show.

Die 3CityWave ist eine Konstruktion aus Gerüstbauteilen, Containern, Folien und viel Technik. Das Wasser fließt eine kurze Rampe hinunter, wird durch eine Erhebung im Becken zur Welle geformt und bricht dahinter. Danach fließt es durch ein feinmaschiges Gitter in ein Sammelbecken, aus dem es wieder hinaufgepumpt wird.

Surfen auf der künstlichen Welle
Es ist nicht ganz einfach, das Gleichgewicht zu halten (Foto: Georg Krewenka)

Wer sich als WellenreiterIn versuchen möchte, kann vorab eine Surf-Session (39€ für 50 Minuten mit bis zu 12 Personen) reservieren oder einfach auf gut Glück vorbeikommen. Mehr als eine Badehose, ein Handtuch und ein wenig Mut braucht man nicht: Surfbretter und wasserfeste T-Shirts werden zur Verfügung gestellt. Das Wasser ist warm, weil es durch das ständige Herumpumpen erwärmt wird—damit kann man auch bei schlechtem Wetter angenehm surfen. Der Neoprenanzug, den ich auf den Bildern trage, verhindert, dass mir draußen kalt wird, und kann vor Ort ausgeborgt werden. Mehr lesen

Pro7 MAXX über DVB-T im Raum Wien (nicht) empfangen

Die ORS (die die österreichischen Rundfunksender betreibt) strahlt im Raum Wien über ein paar Sender den Multiplex (MUX) C mit gotv, OKTO, ATV2, einem religiösen Programm und eben ProSieben MAXX aus. Wer seinen DVB-T-Receiver der ersten Generation auf Kanal 41 (634 MHz) stellt, wird wahrscheinlich alle diese Programme in der Programmliste finden.

Im Falle von Pro7 MAXX wird’s dabei aber bleiben, denn dieser Kanal wird als einziger verschlüsselt ausgestrahlt. Mehr lesen

Huawei TalkBand B2 im Test

Huawei TalkBand B2 im Test

Ich wollte schon seit längerem einmal einen Fitness-Tracker ausprobieren, daher bin ich auf das Angebot, das Huawei TalkBand B2 für einige Tage auszuprobieren, gerne eingestiegen. Im Gegensatz zu reinen Fitnesstrackern (Fitbit etc.) kann man das Gerät auch als Headset zum Telefonieren verwenden.

Die Hardware

Das Gerät selbst hat ein Gehäuse aus Kunststoff und Metall mit einem kleinen Touchscreen, einem Schwarz-Weiß-OLED-Display und einem einzigen Bedienknopf. An der Rückseite befindet sich der Ohrhörer und ein Micro-USB-Port zum Aufladen des Akkus. Das Talkband ist wassergeschützt nach IP57: Händewaschen ist kein Problem, solange man das Gerät nachher abtrocknet, schwimmen gehen oder Duschen sollte man damit aber nicht. Das Talkband kann sich durch Vibrieren bemerkbar machen.

Das Armband besteht aus einer Halterung aus Metall (Aluminium?) zum Einklipsen des Geräts und einem auswechselbaren Kunststoffband.

Der Akku hielt im Test etwa drei Tage. Mehr lesen

Im Test: Philips PicoPix 3614 Taschenbeamer

Im Test: Philips PicoPix 3614 Taschenbeamer

PicoPix (9)Wenn ich mir ein neues elektronisches Gerät ansehe, stelle ich mir gerne die Frage „Für wen und für welche Anwendungen ist das gemacht?“

Oft gibt es darauf eine recht eindeutige Antwort—ein e-Reader richtet sich an Leute, die gerne und viel lesen, ein Fitnesstracker an HobbysportlerInnen, und so weiter. Bei manchen Geräten ist das nicht der Fall, und das kann durchaus interessant und spannend sein, weil sich neue Möglichkeiten und Anwendungsbereiche ergeben.

Der Philips PicoPix 3614 LED Beamer, den ich testen durfte, fällt in die zweitere Kategorie.

Zum Gerät selbst

Touchpad mit LED-Leiste, Fokussierrad
Touchpad mit LED-Leiste, Fokussierrad

Der PicoPix hat eine Auflösung von 854 x 480 Pixel, die er mit einem Abbildungsverhältnis von 16:9 und einer normierten Leuchtkraft von 140 Lumen auf die Leinwand bringt.

Bedient werden kann der Beamer wahlweise über ein Touchpad an der Oberseite, eine kleine Fernbedienung oder eine Smartphone-App, die unter anderem das Touchpad simuliert.

Als Betriebssystem verwendet der Beamer eine recht alte Version von Android (2.3.1). Dank des eingebauten Li-Ionenakkus kann man das Gerät auch ohne Stromversorgung 1-2 Stunden lang verwenden, allerdings mit leicht reduzierter Bildhelligkeit.

Wer sich übrigens erwartet, dass ein LED-Beamer komplett geräuschlos ist, liegt falsch: Die LED muss durch einen kleinen Ventilator gekühlt werden.

Mit einer Größe von 10,5 x 10,5 x 3,15 cm ist der Beamer angenehm kompakt und passt in jede Tasche. Mehr lesen