Im Test: Philips PicoPix 3614 Taschenbeamer

Im Test: Philips PicoPix 3614 Taschenbeamer

PicoPix (9)Wenn ich mir ein neues elektronisches Gerät ansehe, stelle ich mir gerne die Frage „Für wen und für welche Anwendungen ist das gemacht?“

Oft gibt es darauf eine recht eindeutige Antwort—ein e-Reader richtet sich an Leute, die gerne und viel lesen, ein Fitnesstracker an HobbysportlerInnen, und so weiter. Bei manchen Geräten ist das nicht der Fall, und das kann durchaus interessant und spannend sein, weil sich neue Möglichkeiten und Anwendungsbereiche ergeben.

Der Philips PicoPix 3614 LED Beamer, den ich testen durfte, fällt in die zweitere Kategorie.

Zum Gerät selbst

Touchpad mit LED-Leiste, Fokussierrad
Touchpad mit LED-Leiste, Fokussierrad

Der PicoPix hat eine Auflösung von 854 x 480 Pixel, die er mit einem Abbildungsverhältnis von 16:9 und einer normierten Leuchtkraft von 140 Lumen auf die Leinwand bringt.

Bedient werden kann der Beamer wahlweise über ein Touchpad an der Oberseite, eine kleine Fernbedienung oder eine Smartphone-App, die unter anderem das Touchpad simuliert.

Als Betriebssystem verwendet der Beamer eine recht alte Version von Android (2.3.1). Dank des eingebauten Li-Ionenakkus kann man das Gerät auch ohne Stromversorgung 1-2 Stunden lang verwenden, allerdings mit leicht reduzierter Bildhelligkeit.

Wer sich übrigens erwartet, dass ein LED-Beamer komplett geräuschlos ist, liegt falsch: Die LED muss durch einen kleinen Ventilator gekühlt werden.

Mit einer Größe von 10,5 x 10,5 x 3,15 cm ist der Beamer angenehm kompakt und passt in jede Tasche. Mehr lesen

Microsoft Surface Pro 3 im Test

Microsoft Surface Pro 3 im Test

Vor ziemlich genau 1 1/4 Jahren habe ich an dieser Stelle über Microsofts erstes Tablet aus der „Surface Pro“-Reihe gebloggt–und dabei neben viel Gutem auch ein paar Kritikpunkte gefunden. Mittlerweile gibt es am Markt das zweite Nachfolgemodell, und somit auch einen Grund, einmal nachzusehen, was verbessert wurde. Microsoft hat mir dazu ein Surface Pro 3 mit Tastatur (Type Cover) für ein paar Tage zur Verfügung gestellt.

Surface Pro 3 (4) Mehr lesen

Microsofts neues Surface Pro-Tablet im Test

Microsofts neues Surface Pro-Tablet im Test

Microsoft hat mir die Gelegenheit gegeben, das neue Surface Pro Tablet einige Tage lang zu testen. Ein Bericht.

Surface Pro und Type Cover Die Hardware

Zuallererst: Das Surface Pro Tablet hat mit anderen Tablets wie zum Beispiel dem iPad, den diversen Android-Tablets und dem Surface RT in puncto Hardware nicht viel gemeinsam. Das Surface Pro ist ein Laptop in Form eines Tablets: ordentlicher Prozessor, toller Bildschirm, viel Speicherplatz (64 oder 128GB), 4 GB RAM und einem 3rd Gen Intel Core i5-Prozessor. Man könnte es auch als einen Wolf im Schafspelz bezeichnen: hinter der Fassade eines Tablets versteckt sich ein recht leistungsfähiger Rechner, der alles das kann, was man sich auch von einem kleinen Laptop erwartet. Im Vergleich mit Laptops fällt die recht puritanische Ausstattung mit Anschlüssen auf: USB 3, 3,5mm Klinkenstecker für Audio, Mini-DisplayPort, MicroSD-Karte und je ein Anschluss für die Covers und den Strom.

Das Surface Pro bringt jene Sensoren mit, die man sich von einem Tablet erwartet: je eine 720p-Kamera vorne und hinten, Beschleunigungssensor, Gyroscope und Kompass. Ein GSM-Modul ist leider nicht integriert.

Der 10,6″-Bildschirm hat 1920×1080 Pixel und ein tolles, leuchtkräftiges, fast nicht blickwinkelabhängiges Bild. Das Gehäuse aus „VaporMg“ ist leicht, angenehm anzugreifen und hinterlässt einen sehr soliden Eindruck.
Surface Pro und Touch Cover

Der Stift

Surface Pro HandschriftEiner der Aspekte, auf die ich mich schon gefreut habe, ist die Möglichkeit, das Tablet nicht nur per Touchpad und Touch-Display, sondern auch per Stift zu bedienen. Das Konzept und die Technik dahinter ist nicht ganz neu. Microsoft hat schon vor einem Jahrzehnt mit Hardwareherstellern die ersten „Tablet PCs“ auf den Markt gebracht. Seitdem unterstützt Windows die Eingabe per Stift inklusive Handschrifterkennung. So richtig durchgesetzt haben sich die Tablet PCs nie, was aber auch daran liegen mag, dass sie teurer als vergleichbare Notebooks waren.
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LG Optimus G im Test

LG Optimus G im Test

OptimusG_Sprint_ProductShot001_smallLG hat mir vor kurzem das jüngste seiner Smartphones, das LG Optimus G*, zum spielen testen geschickt.

Zunächst mal zum Äußeren. Das Gerät vermittelt einen sehr hochwertigen, gut verarbeiteten Eindruck. Die Vorderseite aus Gorilla Glass ist von einem dünnen, verchromten Metallrahmen umgeben. Ein Streifen schwarzen Lacks bewirkt, dass er nicht so hervorsticht wie bei diversen Geräten der Konkurrenz. Dahinter schließt ein Kunststoffrahmen an, in den eine Platte aus Glas eingelegt ist, aus der das Kameramodul hervortritt.

Optimus G Frühlingsblumen
Unbearbeitetes Originalbild aus dem Optimus G. Zum Betrachten in Originalgröße das Bild anklicken.
Das Optimus G ist für mich von der Größe her nahe an jener Grenze, ab der es zwingend notwendig ist, ein Smartphone mit beiden Händen zu bedienen. Die abgerundete Kante des Kunststoffrahmens bewirkt, dass das Gerät relativ gut in der (meiner) Hand liegt. Wer darauf Wert legt, das Smartphone mit einer Hand bedienen zu können, sollte es vor dem Kauf auf jeden Fall ausprobieren.

OptimusG_Sprint_ProductShot009_smallZu den inneren Werten: Mit 32GB Speicher, 2GB Arbeitsspeicher und einem Quad-Core-Prozessor gehört das Optimus G zur Spitzenklasse der derzeit erhältlichen Smartphones. Mit Hilfe von LTE ist man nicht nur in 3D-Spielen, sondern auch im Internet schnell unterwegs, sobald LTE von LG in Zusammenarbeit mit den Providern aktiviert wird. Dass man auch sonst selten lange auf ein Programm warten muss, ist selbstverständlich. Der Bildschirm ist gestochen scharf, leuchtstark und dank IPS-Panel viel weniger blickwinkelabhängig als ein typischer LCD-Bildschirm, Laptopbildschirme eingeschlossen. Die 13MP-Kamera kann bei guten Lichtverhältnissen ihre Stärken ausspielen.

Der Bildschirm des LG Optimus G lässt sich auch bei starker Sonneneinstrahlung noch sehr gut ablesen
Der Bildschirm des LG Optimus G lässt sich auch bei starker Sonneneinstrahlung noch sehr gut ablesen.

Etwas, das nicht ganz neu ist, ist das Betriebssystem. LG hat dem Gerät seine eigene Variante von Android 4.1.2 (Jelly Bean) spendiert, aktuell ist 4.2.2 (Jelly Bean+). LG verwendet eine eigene Benutzerobrfläche, die einige Funktionen leichter zugänglich macht und das Gefühl vermittelt, man habe das Gerät am kurzen Zügel. WLAN, Energiesparmodi, mobile Datenübertragung und einige andere Einstellungen lassen sich einfach über die Statusleiste ein- und ausschalten. Dadurch, dass die Bedientasten als Soft-Touch-Tasten unterhalb des Bildschirms angeordnet sind, steht den Anwendungen der Platz, den diese Tasten bei anderen Geräten auf dem Bildschirm einnehmen, zur Verfügung.

Neben den üblichen Anwendungen wie Browser, Galerie, E-Mail-Client, MP3-Player, Notizen, Google Navigation und so weiter bringt das Gerät auch die App Polaris Office zum Ansehen, Erstellen und Bearbeiten von Word-, Excel- und Powerpoint-Dokumenten mit. Das ist insofern praktisch, wenn man bedenkt, dass man per Bluetooth einfach eine Maus und eine Tastatur anschließen kann. Das klingt abwegig, aber es funktioniert erstaunlich gut. Über einen kleinen micro-USB-zu-HDMI-Adapter kann man das Gerät auch an einen Bildschirm anschließen–einer Nutzung als ultra-kompaktes mobiles Büro steht damit nichts mehr im Weg. Android geht sogar noch einen Schritt weiter: das Gerät unterstützt den Miracast-Standard, mit dessen Hilfe sich Bild und Ton drahtlos übertragen lassen–zum Beispiel an ein Miracast Dongle oder an einen kompatiblen Beamer. Allerdings fehlen hierzu eindeutig noch die passenden Geräte.

Über den Akku, der oft mal als Achillesferse der Smartphones bezeichnet wird, kann ich, mit der gebotenen Vorsicht, nur Gutes sagen. Natürlich kann man jeden Smartphoneakku binnen ein paar Stunden entleeren, wenn man ausreichend viele energiehungrige Prozesse gleichzeitig laufen lässt. Wer das Gerät normal verwendet, kommt mit dem Akku meiner Erfahrung nach locker einen Tag lang, oft auch länger, aus. Der Nutzer bekommt von LG auch ein paar Werkzeuge in die Hand, um Strom zu sparen. Beispielsweise ist der von vornherein eingestellt, dass der Bildschirm relativ kurz (~15s) nach der letzten Berührung des Touchscreens ausgeschaltet wird. Da das aber nicht unbedingt praktisch ist, kann das Gerät über die Frontkamera erkennen, ob gerade ein Paar Augen auf den Bildschirm gerichtet sind und die Anzeige solange aktiv lassen. Das Optimus G unterstützt auch NFC zum Auslesen von Smart Tags.

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