Radtour: Neusiedlersee, die Ostseite

Radtour: Neusiedlersee, die Ostseite

Der Nationalpark Neusiedlersee ist dafür bekannt, dass man ihn gut mit dem Fahrrad erkunden kann. Beim Planen einer eher kurzen Tour mit etwa 35 km Länge bin ich auf eine kleine Herausforderung gestoßen. Der See ist doch recht lang und so kommt die typische Radrunde rein auf österreichischer Seite (Neusiedl – Podersdorf – Illmitz – Fahrradfähre – Mörbisch – Rust – Neusiedl) auf etwa 75 km. Das ist eine nette sportliche Tour, aber zu lang für einen eher gemütlichen Ausflug mit Freunden. Daher habe ich die folgende Route geplant.

Route

Neusiedl am See – Weiden – Podersdorf – Illmitz – Apetlon – Pamhagen

Bei Südwind die Route umdrehen.

Von Neusiedl am See Bhf. nach Osten über Bahnstraße und Eisenstädter Straße zur Ortsdurchfahrt. Nach dem Hauptplatz rechts Richtung See abbiegen und nach ein paar hundert Metern die Bahn überqueren. Weiter der Beschilderung „B10“ folgend nach links Richtung Weiden am See fahren. Der weitere Weg ist gut als „B10“ ausgeschildert (auch wenn das jetzt wie eine Bundesstraße klingt: es ist ein Radweg). Weiterlesen

Merkurtransit FAQ

Merkurtransit FAQ

Wann kann ich den Merkurtransit beobachten?

Am 9.5.2016 zwischen 13:12 und 20:42 MESZ.

Viele Sternwarten und astronomische Vereine bieten öffentliche Beobachtungen an.

Wie oft ereignen sich Merkurtransite?

Merkurtransite sind seltener als Sonnen- oder Mondfinsternisse, aber häufiger als Venustransite. Im 21. Jahrhundert gibt es 14 Merkurtransite, von denen natürlich nicht alle von Mitteleuropa aus beobachtbar sein werden.

Wann ist der nächste Merkurtransit?

Am 11. November 2019 findet der nächste Merkurtransit statt; er wird von Mitteleuropa aus beobachtbar sein.

Wann war der letzte Merkurtransit?

Am 8./9. November 2006 gab es einen Merkurtransit, der von Mitteleuropa aus unbeobachtbar war. Am 7. Mai 2003 konnte man in Mitteleuropa zuletzt einen Merkurtransit beobachten.

Wie kann ich den Merkurtransit beobachten?

Mit einem Fernrohr mit mindestens 50-facher Vergrößerung und einem für das Fernrohr passenden Sonnenfilter.

Ansicht der Sonne am 9.5.2016 um 13:50 MESZ mit Merkur
Ansicht der Sonne am 9.5.2016 um 13:50 MESZ mit Merkur

Ich habe keinen Sonnenfilter für mein Fernrohr. Kann ich den Merkurtransit trotzdem beobachten?

Mit vielen Fernrohren ist es möglich, eine sogenannte Okularprojektion zu machen. Man montiert dazu hinter dem Okular einen Schirm–zum Beispiel ein Stück weißen Karton–und stellt das Bild auf diesen scharf. Dann sollte es möglich sein, auf dem Bild Merkur zu erkennen. Achtung: bei dieser Methode muss man darauf achten, dass niemand auf die Idee kommt, direkt durchs Fernrohr zu schauen! Außerdem muss man eventuell vorhandene Sucherfernrohre abmontieren oder abdecken. Bei dieser Methode können sich unter Umständen die Bauteile des Fernrohrs erwärmen und dadurch Schäden erleiden.

Kann ich Merkur auch mit freiem Auge mit einer Sonnenfinsternisbrille sehen?

Es ist nicht möglich, Merkur vor der Sonne mit einer Sonnenfinsternisbrille „freiäugig“ zu sehen. Dafür ist Merkur einfach zu klein.

Gegen Ende September 2016 kann man Merkur in der Morgendämmerung gut mit freiem Auge beobachten (etwa 26.9.-6.10.)

Kann ich den Merkurtransit fotografieren?

Ja, mit einem starken Teleobjektiv und einem passenden Sonnenfilter für die Kamera.

Wo bekomme ich so eine Sonnenfilterfolie her?

Sonnenfilterfolien werden zum Beispiel von der Firma Baader Planetarium hergestellt (Baader AstroSolar Folie). Diese Folien sind auch recht praktisch, wenn man mit dem Fernrohr Sonnenflecken beobachten möchte. Man kann sie also auch dann verwenden, wenn nicht gerade ein Transit oder eine Sonnenfinsternis stattfindet.

Ich habe gehört, man kann die Sonne auch mit einer CD/einer verrußten Scheibe/einer Schweißerbrille/… beobachten. Stimmt das?

Die Sonne darf nur mit einem speziell dafür entwickelten Filter angeschaut werden. Wer dies nicht beachtet, riskiert bleibende Augenschäden bis hin zur Blindheit. Es würde ja auch niemand auf die Idee kommen, beim Schweißen eine Sonnenfinsternisbrille zu tragen.

FPÖ-WählerInnen sind nicht blöd.

Ein kurzer Hinweis zum Thema politische Taktik.

Es mag opportun scheinen, auf die Wählerinnen und Wähler der FPÖ hinabzublicken. Immerhin bietet die Partei selbst dafür einiges an Räson: Holocaustleugner, Chemtrailgläubige, KlimaerwärmungsskeptikerInnen und AnhängerInnen einiger anderer Verschwörungstheorien betätigen sich in ihren Rängen. Der Parteichef selbst ließ sich von einer Astrologin beraten und legte auch im Parlament schon den einen oder anderen peinlichen Auftritt hin.

Aber: ganz egal, wo der durchschnittliche FPÖ-Wähler in Sachen Bildungsgrad und sozialem Status steht: Er wird sich nicht von einer politischen Bewegung angesprochen fühlen, deren Proponenten über die Dummheit der FPÖ-Wählerschaft witzeln. Er wird’s auch nicht super finden, dass diejenigen Politiker, die ihn vertreten sollen, kategorisch ausgegrenzt werden. Vor allem aber wird ihn das nicht davon abhalten, beim nächsten Mal wieder die FPÖ zu wählen—vermutlich wird es ihn darin sogar bestärken. Denn „die anderen“, das „Establishment“, hätten „einen Denkzettel verdient“.

Wer also WählerInnen der FPÖ für sich gewinnen möchte, sollte sie mit ihren Sorgen, Bedürfnissen und Zielen ernst nehmen und ihnen das auch zeigen. Dazu ist es nicht notwendig, dass er die politische Linie der FPÖ übernimmt. Er sollte eine klar definierte, eigene politische Linie haben, die einfach zu erklären ist und sie auch erklären. Vor allem aber muss er bereit sein, die größeren und auch die kleineren Probleme der Wähler kennen zu lernen und zu lösen.


Nebenbemerkung:
Diesen Text habe ich großteils schon im Jänner verfasst. Er hat offenbar nichts an Aktualität eingebüßt.

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